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Ein außergewöhnlich reich ausgestattetes Standardwerk zur Religionsgeschichte Ostasiens, das zu den frühesten deutschsprachigen Gesamtdarstellungen der japanischen und koreanischen Religionswelt zählt.

 

 

Wilhelm Gundert: Japanische Religionsgeschichte. Die Religionen der Japaner und Koreaner in geschichtlichem Abriß dargestellt.

Erste Auflage. Verlag: Stuttgart: D. Gundert Verlag, 1935. XVII, 267 Seiten mit einigen Abbildungen und Karten. Illustrierter Original-Leinenband, 23 x 15 cm

 

Der bedeutende Japanologe Wilhelm Gundert, Leiter des Japanisch-Deutschen Kulturinstituts in Tokio und Vetter des Schriftstellers Hermann Hesse, bietet eine umfassende Einführung in die religiösen Traditionen Japans und Koreas. Behandelt werden die Entwicklung des Shintō, die verschiedenen Schulen des Buddhismus, Konfuzianismus, Taoismus sowie volkstümliche Glaubensformen und deren wechselseitige Einflüsse. Die Darstellung verbindet historische Entwicklung, religiöse Lehre und kulturellen Hintergrund zu einem fundierten Überblick.

 

Besonderen Reiz gewinnt das Werk durch seine aufwendige Ausstattung. Es enthält vier farbige Tafeln, vierzig schwarzweiße Bildtafeln sowie fünf Karten mit Ansichten bedeutender Tempel, Heiligtümer, Landschaften und religiöser Kunstwerke. Die zahlreichen Abbildungen und Karten machen das Buch zugleich zu einem kulturhistorischen Dokument der Vorkriegszeit und einer wichtigen Quelle zur Geschichte Ostasiens.

 

Einband leicht fleckig, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar.

 

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EA 1935 - Wilhelm Gundert: Japanische Religionsgeschichte

10,00 €Preis
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