Ein inhaltlich wie historisch herausragendes Standardwerk zur Selbstdeutung Lateinamerikas aus der Perspektive eines zeitgenössischen Intellektuellen
F. Garcia Calderon: Latin America: Its Rise and Progress
Erste Auflage. Verlag: Unwin, London, N.Y., 1913. 406 Seiten mit 34 Tafeln und einer großen gefalteten Karte, Ledereinband der Zeit, Buntpapiervorsätze, 21 x 14 cm
Zeitgenössisch bedeutendes Werk zur politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Lateinamerikas. Der aus Peru stammende Publizist Francisco García Calderón entwirft eine umfassende Analyse der historischen Wurzeln, der Unabhängigkeitsbewegungen sowie der inneren Spannungen und internationalen Einflüsse des Subkontinents. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Beziehungen zu Europa und den Vereinigten Staaten, dem Spannungsfeld zwischen Liberalismus und Autoritarismus sowie den kulturellen Eigenständigkeiten der lateinamerikanischen Staaten.
Hervorzuheben ist das Vorwort von Raymond Poincaré, Präsident der Französischen Republik, das die internationale Relevanz des Werkes unterstreicht. Die englische Ausgabe wurde von Bernard Miall übersetzt. Mit beigefügter Faltkarte von Südamerika sowie zahlreichen ganzseitigen Tafeln und Porträts (u. a. Bolívar, Porfirio Díaz), die den dokumentarischen Wert erheblich steigern.
Vorderer Innenfalz offen, teilweise gebräunt, sonst gutes Exemplar mit etwas Alterspatina
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