Ein bedeutendes Quellenwerk zur deutschen Romantik: Erstmals veröffentlichte Texte aus dem Nachlass Joseph von Eichendorffs eröffnen faszinierende Einblicke in das Denken, die Geschichtsauffassung und die persönliche Erinnerungswelt eines der größten deutschen Dichter.
Aus dem literarischen Nachlasse Joseph Freiherrn von Eichendorffs
Erste Auflage. Verlag: Paderborn, Ferdinand Schöningh, 1866. 329 Seiten. Halblederband der Zeit.
Die vorliegende Ausgabe vereint bislang unveröffentlichte Schriften aus dem literarischen Nachlass Joseph von Eichendorffs (1788–1857), dessen Werk zu den Höhepunkten der deutschen Romantik zählt. Anders als die bekannten Gedichte und Novellen zeigt dieser Band den Autor als Historiker, politischen Beobachter und autobiographischen Erzähler.
Besonders bemerkenswert sind die umfangreichen Abhandlungen zur Wiederherstellung der Marienburg des Deutschen Ordens, zur Säkularisation kirchlicher Besitzungen in Deutschland sowie zu Fragen politischer Verfassungen und historischer Entwicklungen. Ergänzt werden diese Essays durch autobiographische Erinnerungen und kulturgeschichtliche Betrachtungen, die wertvolle Einblicke in Eichendorffs Lebenswelt und sein konservativ-katholisches Geschichtsverständnis vermitteln.
Als Nachlassveröffentlichung besitzt der Band nicht nur literaturgeschichtlichen Wert, sondern stellt zugleich eine wichtige Quelle zur politischen und kulturellen Gedankenwelt des 19. Jahrhunderts dar. Für Sammler der deutschen Romantik, Eichendorff-Forscher und historisch interessierte Bibliophile gehört diese Ausgabe zu den gesuchten Ergänzungen einer anspruchsvollen Sammlung.
Der Einband zeigt alters- und gebrauchsbedingte Beriebspuren. Das Innere präsentiert sich insgesamt sauber und gut erhalten, mit vereinzelten altersbedingten Stockflecken und Gebrauchsspuren.
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