Ein außergewöhnlich seltenes Bilderbuch des 19. Jahrhunderts: Die bewegende Lebensgeschichte eines Kriegspferdes, erzählt in kunstvollen Radierungen und Versen, ist heute selbst in öffentlichen Sammlungen nahezu unauffindbar.
Das Leben eines Kriegspferdes. Gezeichnet und radiert von Max Prätorius. In Bildern wiedergegeben von Wilhelm Hey.
Erste Auflage. Verlag: Gotha, Julius Perthes, 1851. 8 Seiten Text und 8 Kupfertafeln. Original-Interimsbroschur, 17 x 22 cm
Sehr selten! Nach Worldcat weltweit kein Exemplar der Erstausgabe in Bibliotheken nachweisbar
(4x die 2. Auflage)
Seltene Erstausgabe dieses eindrucksvoll illustrierten Bilderbuches aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. In acht fein ausgeführten Radierungen wird der Lebensweg eines Pferdes geschildert – von den unbeschwerten Tagen auf dem Lande über den Einsatz als Kavalleriepferd bis zu den dramatischen Ereignissen des Krieges. Die gegenüberstehenden Verse des bekannten Kinderbuchautors Wilhelm Hey begleiten die Bilder und verleihen der Erzählung einen zugleich lehrreichen und berührenden Charakter.
Die qualitätvollen Radierungen von Max Prätorius zeichnen sich durch ihre detailreiche Darstellung von Pferden, Landschaften und militärischen Szenen aus. Besonders die dynamischen Kampfdarstellungen und die fein beobachteten Pferdeporträts machen das Werk zu einem bemerkenswerten Beispiel der deutschen Bilderbuch- und Pferdeliteratur des 19. Jahrhunderts. Zugleich vermittelt es ein anschauliches Bild der Kavallerie- und Militärgeschichte seiner Zeit.
Das Exemplar zeigt deutliche alters- und lagerungsbedingte Stockfleckigkeit auf Tafeln und Textblättern sowie Gebrauchsspuren am Umschlag. Gleichwohl vollständig erhalten und aufgrund seiner außergewöhnlichen Seltenheit ein bemerkenswertes Sammlerstück.
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