Ein anschauliches und reich illustriertes chirurgisches Standardwerk der Vormoderne, von hohem dokumentarischem Wert für Medizingeschichte, Chirurgie und wissenschaftliches Sammeln des 19. Jahrhunderts.
H. Lode: Lehrbuch des chirurgischen Verbandes. Zum Gebrauch für Lehrende und Lernende.
Erste Auflage. Verlag: Berlin, bei Albert Förstner, 1842. 308 Seiten mit 11 (von 11) Kupfertafeln, schlichter Pappband der Zeit, 23 x 14 cm
Wichtiges medizinisch-chirurgisches Lehrwerk des 19. Jahrhunderts, bestimmt für die akademische Ausbildung ebenso wie für den praktizierenden Arzt. Das Werk bietet eine systematische Darstellung der damals gebräuchlichen Verbandstechniken, gegliedert in allgemeine Verbandslehre sowie spezielle Anwendungen an Kopf, Rumpf und Extremitäten.
Besonders hervorzuheben sind die fein gestochenen Kupfertafeln mit detaillierten Darstellungen von Binden, Schienen, Kopfverbänden und Apparaturen, die den Lehrcharakter des Bandes wesentlich unterstreichen und zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis der chirurgischen Praxis vor der Antisepsis darstellen.
Einband berieben, teilweise etwas braunfleckig, insgesamt gutes Exemplar in altersgemäßem Zustand
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