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Ein seltenes, authentisches Zeitzeugnis aus der Frühzeit der Verschwörungsdebatten – ein Werk zwischen Aufklärung, Reaktion und der Faszination für das Geheimnis der Freimaurerei.

 

 

Leopold Alois Hoffmann: Die zwo Schwestern P(rag) und W(ien) oder neu entdecktes Freymaurer- und Revolutionssystem

 

Erste Auflage. Verlag: Aue, Köthen, 1796. 331 Seiten. Schlichter Pappband der Zeit, 18 x 11 cm

 

Seltene und hochinteressante Schrift des Wiener Publizisten Leopold Alois Hoffmann (1760–1806), einer der umstrittensten Gestalten der österreichischen Aufklärung. Hoffmann, einst selbst Mitglied freimaurerischer Kreise und später ihr erbitterter Gegner, präsentiert hier eine angeblich auf Logenquellen beruhende Enthüllungsschrift über das „Freymaurer- und Revolutionssystem“. Mit scharfer Feder entwirft er ein polemisches Bild von Freimaurerei und Aufklärung als „zwei Schwestern“, die gemeinsam die Grundlagen von Religion, Monarchie und gesellschaftlicher Ordnung untergraben hätten.

 

Das Werk ist ein Schlüsseltext der antifreimaurerischen Publizistik im ausgehenden 18. Jahrhundert und zugleich ein bedeutendes kulturgeschichtliches Dokument der Reaktionszeit nach der Französischen Revolution. Hoffmanns Mischung aus Enthüllung, Polemik und Propaganda verleiht dem Buch einen besonderen Platz in der Literatur über geheime Gesellschaften und politische Umbrüche der Epoche.

 

 

Einband berieben, etwas gebräunt, insgesamt gutes Exemplar mit Alterspatina


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EA 1796 – Die zwo Schwestern P*** und W*** oder neu entdecktes Freymaurersystem

120,00 €Preis
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