Ein äußerst attraktives, inhaltlich wie äußerlich ungewöhnlich schönes Exemplar eines frühen Standardwerks der Toxikologie.
Joseph Jacob Plenck: Toxicologia, seu doctrina de venenis et antidotis
Erste Auflage. Verlag: Wien, Rudolph Graeffer, 1785. 338 Seiten auf festem Papier mit einigen gestochenen Vignetten und Bordüren. Halbpergamentband der Zeit, 22 x 13 cm
Seltenes und ausgesprochen dekorativ erhaltenes Exemplar der Toxicologia des Wiener Chirurgen, Botanikers und Pharmazie-Lehrers Joseph Jacob Plenck (1738–1807), eines der prägenden Werke der frühneuzeitlichen Giftlehre. Plenck, ein Pionier systematischer medizinischer Klassifikation, legt hier eine für seine Zeit hochmoderne, klar gegliederte Darstellung toxischer Substanzen vor – von pflanzlichen und tierischen Giften bis hin zu mineralischen und chemischen Agenzien – und beschreibt ihre Wirkmechanismen ebenso wie bewährte Antidote und therapeutische Maßnahmen.
Der Text ist reich an Fallbeispielen, klinischen Beobachtungen und Differenzialdiagnosen, wodurch das Werk nicht nur medizin- und wissenschaftshistorisch bedeutend, sondern auch ein eindrucksvolles Dokument der frühen Toxikologie ist.
Durchgehend etwas fleckig, insgesamt aber sehr gutes Exemplar mit authentischer Alterspatina
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