Prachtvolle Faksimile-Ausgabe eines um 1474 entstandenen Renaissance-Evangeliars aus Urbino mit kunsthistorischer Einordnung und herausragenden Miniaturen der italienischen Buchmalerei.
Das Evangeliar des II. Vatikanischen Konzils. Das Evangeliar Urbinas latinus 10.
Verlag: Zürich, Belser Verlag, 1989. 4 Blatt hinter Passepartouts, Begleitband mit 41 Seiten. Rote Original-Leinenmappe und roter Original-Leinenband im illustrierten Original-Halbleinenschuber, GROSSFOLIO 44 x 30 cm
Aufwendig gestaltete Faksimile-Ausgabe eines der bedeutendsten Renaissance-Codices aus der Bibliothek des Vatikanische Bibliothek. Das prachtvolle Evangeliar entstand um 1474 in Ferrara/Urbino und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Hof des Federico da Montefeltro, einem der großen Kunstmäzene der italienischen Renaissance.
Vorliegend in repräsentativer Ausstattung: roter Ganzledereinband bzw. Halblederband (je nach Ausgabe), eingelegt in eine originale Kassette mit Passepartout-Ausschnitt, die den Band zugleich schützt und würdig präsentiert. Hochwertiger Kunstdruck auf starkem Papier, der die leuchtenden Farben, das Blattgold und die feinsten Details der Miniaturen eindrucksvoll wiedergibt.
Der Band enthält die vollständige Wiedergabe der vier Evangelien mit ihren berühmten Evangelistenbildern (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) sowie reich ornamentierten Initialen und Bordüren im Stil der oberitalienischen Buchmalerei des 15. Jahrhunderts. Die Miniaturen verbinden spätgotische Tradition mit frühhumanistischer Raumauffassung und zählen zu den herausragenden Beispielen der Renaissance-Illumination.
Ein begleitender wissenschaftlicher Kommentar erschließt den Kodex hinsichtlich Entstehung, Schrift, Ikonographie und kunsthistorischer Einordnung.
Tadelloses Exemplar
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