Ein prachtvolles Standardwerk der klassischen Wiener Kochkunst – reich illustriert und mit beeindruckender Vielfalt von der Bürgerküche bis zur feinen Tafel.
J. M. Heitz: Die Wiener Bürgerküche. Illustriertes Kochbuch.
Verlag: Wien, Selbstverlag des Herausgebers / Josef Lenobel, 1931. 13. Auflage. 838 S. mit zahlr. Abb. im Text und 23 ganzseitigen Tafeln (davon 2 Porträttafeln). Original-Leinenband. 23 x 16 cm
Die „Wiener Bürgerküche“ zählt zu den bedeutenden österreichischen Kochbüchern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und dokumentiert in eindrucksvoller Breite die kulinarische Kultur Wiens zwischen traditioneller Bürgerlichkeit und gehobener Hotel- und Festküche. Die von Carl Hierz umfassend überarbeitete und erweiterte Ausgabe verbindet klassische österreichische Rezepte mit eleganter Präsentation und bemerkenswert detailreichen Anleitungen.
Besonders hervorzuheben ist die außerordentlich reiche Bebilderung des Werkes: dekorative Serviervorschläge, Fisch- und Wildtafeln, Gebäck- und Tortendarstellungen sowie technische Illustrationen zu Küchengeräten und Backformen verleihen dem Band nicht nur praktischen Nutzen, sondern auch ausgesprochenen zeittypischen Charme. Die Vielfalt der behandelten Speisen reicht von Wiener Mehlspeisen, Pasteten und Saucen bis hin zu anspruchsvollen Fisch-, Geflügel- und Wildgerichten der gehobenen Küche.
Die „Wiener Bürgerküche“ war nicht nur Kochbuch, sondern zugleich Lehr- und Repräsentationswerk der Wiener Kochschule und vermittelt heute ein faszinierendes Bild der österreichischen Ess- und Tafelkultur der Zwischenkriegszeit. Gut erhaltene Exemplare im dekorativen Originaleinband sind besonders gesucht.
Sauberes und wohlerhaltenes Exemplar
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