Ein frühes Druckzeugnis der antisemitischen Verschwörungsliteratur des 20. Jahrhunderts – ein historisch bedeutsames Dokument der politischen Propaganda.
Die Zionistischen Protokolle. Das Programm der internationalen Geheim-Regierung.
Verlag: Leipzig: Hammer-Verlag, 1924. Siebente Auflage (31.–35. Tausend). 81 Seiten, mit einem Sachregister und 2 Seiten Verlagswerbung. Original kartonierter Verlagseinband. 20 x 14 cm
Die vorliegende Ausgabe der sogenannten Zionistischen Protokolle gehört zu den frühen deutschsprachigen Ausgaben eines der folgenreichsten politischen Fälschungstexte des 20. Jahrhunderts. Das Werk gibt vor, geheime Sitzungsprotokolle einer jüdischen Weltverschwörung wiederzugeben. Bereits seit den 1920er Jahren wurde jedoch nachgewiesen, dass es sich um eine Fälschung handelt, die auf älteren politischen Satiren und Bearbeitungen beruht.
Die Ausgabe enthält neben dem eigentlichen Text ein Vor- und Nachwort des antisemitischen Publizisten Theodor Fritsch, der die Schrift im deutschsprachigen Raum maßgeblich verbreitete. Das Buch stellt ein wichtiges Dokument der antisemitischen Propaganda der Weimarer Republik dar und dokumentiert die ideologischen Grundlagen, auf die sich später auch der Nationalsozialismus stützte.
Einband mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren. Papier gleichmäßig gebräunt. Durchgängig Bleistiftanmerkungen und Unterstreichungen im Text sowie einige handschriftliche Randnotizen. Insgesamt gut erhaltenes und vollständiges Exemplar.
Hinweis:
Historisches Originaldokument aus der Zeit des Nationalsozialismus mit propagandistischem Inhalt. Der Verkauf erfolgt ausschließlich zu Zwecken der historischen Dokumentation, Forschung, Lehre und staatsbürgerlichen Aufklärung im Sinne der §§ 86 und 86a StGB. Eine Identifikation mit den dargestellten Inhalten erfolgt ausdrücklich nicht.
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