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Ein historisch wie literarisch bedeutendes Werk, das zur Restauration des christlichen Denkens im frühen 19. Jahrhundert beitrug und Generationen von Schriftstellern und Künstlern inspirierte.

 

 

François-René de Chateaubriand: Génie du Christianisme.

 

Verlag: Paris, Gabriel Roux, 1854. Komplett in 3 Bänden mit 9 Stahlstichtafeln. Erlesen gebunden in zeitgenössischem Halbleder mit feiner Rückenvergoldung, marmorierten Vorsätzen, 18 x 11 cm

 

François-René de Chateaubriand (1768–1848), Schriftsteller, Diplomat und eine der zentralen Gestalten der französischen Romantik, begründete mit dem Génie du Christianisme seinen literarischen Ruhm. Mit diesem Werk, erstmals 1802 erschienen, trat er bewusst gegen den Rationalismus der Aufklärung und den Antiklerikalismus der Revolution an und stellte die poetische, ästhetische und moralische Größe des Christentums heraus.


Das Génie du Christianisme ist eine leidenschaftliche Verteidigung des Glaubens und zugleich ein Manifest der Romantik. Chateaubriand zeigt die Schönheit des Christentums in Kunst, Literatur, Musik und Natur. Die vier großen Teile – Dogmes et doctrines, Beautés poétiques et morales du christianisme, Culte, Religion et littérature – verbinden theologische Reflexion mit literarischem Glanz. Besonders wirkungsvoll wurde das Werk durch seine schwärmerische Sprache und die Betonung des Gefühls als Weg zu Gott.

 

Einbände leicht berieben, etwas gebräunt und stockfleckig, sonst sehr gepflegtes Erscheinungsbild

1854 – Chateaubriand: Génie du Christianisme.

30,00 €Preis
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