Ein authentisches Schlüsselwerk der Medizingeschichte – dieses amtliche Arzneibuch macht die frühe wissenschaftliche Pharmazie greifbar und ist ein faszinierendes Zeugnis staatlicher Gesundheitsregulierung im 19. Jahrhundert.
Pharmacopoea Borussica. Editio quinta.
Verlag: Berlin (Berolini), apud Carolum Fridericum Plahn, 1829. 2 Teile in 1, 756 Seiten, Halblederband der Zeit, 21 x 16 cm
Die fünfte Ausgabe der Pharmacopoea Borussica stellt eines der maßgeblichen amtlichen Arzneibücher des frühen 19. Jahrhunderts dar und dokumentiert eindrucksvoll den Übergang von der traditionellen Heilkunst zur wissenschaftlich fundierten Pharmazie. In klassischem Latein verfasst, enthält das Werk verbindliche Vorschriften zu einfachen und zusammengesetzten Arzneimitteln (simplicia und composita), deren Herstellung, Prüfung und Anwendung. Behandelt werden pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen ebenso wie Extrakte, Tinkturen, Säuren und pharmazeutische Zubereitungen.
Das vorliegende Exemplar in zeittypischem Halb- bzw. Volllederband mit Rückenschild zeugt von intensiver Nutzung im apothekerischen oder medizinischen Alltag. Die einzelnen Abschnitte geben einen präzisen Einblick in den damaligen Stand der Arzneimittellehre und staatlich kontrollierter Medikation im Königreich Preußen.
Einband berieben, durchgängig braunfleckig, ordentliches Exemplar mit Gebrauchsspuren.
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