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Eines der bedeutendsten Werke zur frühneuzeitlichen Physiognomik, reich illustriert und von großer kulturhistorischer Ausstrahlung.

 

 

Giovanni Battista della Porta: Menschliche Physiognomy, das ist: Ein gewisse Weiß und Regel, wie man aus der äußerlichen Gestalt, Statur und Form des menschlichen Leibs … erkennen könne des Menschen Gemüthsart und Natur.

 

Verlag: Frankfurt am Main, Beatus Rhenanus Erben, 1601, 608 Seiten + Register mit zahlreichen Textholzschnitten, Pergamentband der Zeit, 19 x 11 cm

 

 

Seltene frühe deutsche Ausgabe von della Portas berühmter Abhandlung zur Physiognomik, der Kunst, Charakter und Temperament eines Menschen aus seinen äußeren Merkmalen – Gesicht, Körperbau, Haltung und Ausdruck – zu deuten. Della Porta (1535–1615), Universalgelehrter der Spätrenaissance und Gründer der „Academia Secretorum Naturae“ in Neapel, verbindet hier magisch-naturphilosophische Spekulation mit empirischer Beobachtung.


Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Holzschnittillustrationen, die menschliche Physiognomien mit Tierköpfen vergleichen – ein bildmächtiges Zeugnis der frühneuzeitlichen Vorstellung von Analogien zwischen Mensch, Tier und Charakter. Diese ikonischen Darstellungen beeinflussten die Charakterkunde, Astrologie und die medizinische Anthropologie bis weit ins 18. Jahrhundert.

 

Nur leicht gebräunt u. kaum fleckig, teils etwas knapp beschnitten (2. Titel mit Verlust der Jahreszahl), Rücken mit ergänzte Bezugsfehlstelle, sonst sehr wohlerhaltenes Exemplar in altersgemäßem Zustand


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